Einkaufen unter 2G – ein Lichtblick

jetzt sind wir es ja seit einigen Monaten gewöhnt, dass wir Impfstofffreie gewisse Dinge nicht im stationären Handel einkaufen dürfen. Profitiert davon hat vermutlich der Online-Handel. Den wollte ich aber nur ungern unterstützen.

Nun brauchte ich einen neuen Bilderrahmen für ein jahrelang eingelagertes Bild, das etwas in Vergessenheit geraten war.

Die Ereignisse der letzten Monate und auch die Arbeit an dem Blog hatten das Interesse daran wieder geweckt. Der Rahmen war leider gebrochen, und deshalb musste ein neuer angeschafft werden. Was ja laut Verordnung der Bundesregierung derzeit, mir unverständlicherweise, verboten ist.

Einen Versuch war es trotzdem wert, dachte ich mir, und machte mich zu Fuß auf den Weg zu unserem lokalen Möbelhändler, bereit mich auch auf Diskussionen einzulassen. Es war ein stürmischer Tag, deshalb war ich froh, den Eingang des Geschäfts erreicht zu haben und rechnete jeden Moment mit einem motivierten Mitarbeiter, der sich nach meinem Impfstatus erkundigt.

Aber nichts passierte, ich war nur verwundert, dass am Eingang eine Umleitung, die an den Kassen vorbei führte, eingerichtet war. Entlang dieses Weges gab es einige Hinweisschilder, die auf die 2G- Pflicht hinwiesen und ich wurde von einigen Mitarbeitern begrüsst- allerdings nicht kontrolliert.

Gut- dachte ich mir – wird dann wohl an der Kasse passieren, aber dann bin ich schon wieder einen Schritt weiter, und machte mich auf die Suche nach einem passenden Bilderrahmen. Den hatte ich auch bald gefunden und begab mich zur Kasse. Dort begrüsste mich eine freundliche Mitarbeiterin mit der FFP2-Maske unter der Nase, scannte meinen Artikel, kassierte, bedankte sich bei mir und verabschiedete sich, indem sie mir noch einen schönen Tag wünschte. Was ich natürlich erwiderte, und mich zufrieden auf den Heimweg machte. Dort hat das Bild mittlerweile einen schönen Platz an der Wand gefunden, ihr könnt es übriges als Titelbild dieser Geschichte sehen!

Eine Antwort zu „Einkaufen unter 2G – ein Lichtblick”.

  1. Das ist eine schöne Geschichte. Geht doch. Und sonst kann man immer noch miteinander reden, nicht?

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